28.12.2017
Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Overgoor
Wir möchten Ihnen von ganzem Herzen ein gutes, erfülltes neues Jahr wünschen und schicken hier ein paar aktuelle Fotos von Anatol (aka Larry). Anatol ist nun ein richtig selbstbewusster grosser Hund geworden, der gerne sehr weite Wanderungen macht, alles mögliche bewacht und beobachtet und uns immer wieder mit seinem Charme, seiner Treuherzigkeit und Freundschaftlichkeit das Herz erfreut!
   
Mit den allerbesten Grüssen!
Chantal W. und Hanspeter K.
02.01.2017
Liebe Frau Overgoor
entschuldigen Sie die späte Antwort, aber hier sind endlich ein paar aktuelle Fotos von dem schönen Anatol, der immer fiter und selbstbewusster wird (wie aus den Fotos leicht zu ersehen). Die schlechte Beweglichkeit nach der HüftOP ist fast verschwunden und konditionsmässig mag er langsam länger unterwegs sein wie wir. Es sind ganz gemischte Fotos aus unserem Monat in Griechenland, vom Herbst auf der Alp im Tessin und jetzt auch von hier mit Raureif in der Kälte. Er macht uns grosse Freude mit seinem Charme, seinem verspielten Wesen und seiner grossen Freundschaftlichkeit. Bei Streit unter Hunden ist er immer bereit zu schlichten und kreiert selbst nie irgendwelche Eifersüchteleien. Sein Selbstbewusstsein hat erheblich zugenommen - er hat sein babyhaftes Benehmen mit Niederkauern beim Wasserlassen aufgegeben und markiert jetzt wie ein erwachsener Rüde. #
   
 
Auch in der Stadt neigt er langsam weniger zu Panik. Das einzige, was wirklich Sorgen macht ist, dass er ensthaft die Jagd entdeckt hat und im Wald und manchmal sogar auf der Flur nur noch an der Leine gehen kann. Er wird fast zur Bestie, wenn er ein Tier entdeckt und denkt im Jagdfieber überhaupt nicht mehr ans Gehorchen.
Er ist ein ganz toller, interessanter Hund, der sich ständig weiter entwickelt und wunderbares Potential besitzt. Ich wünsche mir wirklich, dass es auch für Hunde wie ihn, mit gesundheitlichen Problemen, mehr Plätze gibt!
Ich wünsche Ihnen und der Hundehilfe und allen noch heimatlosen Hundis ein ganz gutes, hoffnungsvolles neues Jahr!
Herzlich
Chantal W.
26.07.2016
Liebe Frau Overgoor

Hier endlich ein paar Fotos von Anatol, leider nicht in Bewegung – er ist seiner Zeichnung wegen ziemlich schwierig zu fotografieren – aber man sieht glaube ich auch so, dass er gesund und fröhlich ist und sehr viel Selbstvertrauen gewonnen hat!
   

Herzliche Grüsse
Chantal W.
25.07.2016
Liebe frau overgoor, anatol und mir geht es sehr gut - er macht uns (ausser nach wie vor bei panik-anfaellen zb in der rush-hour) sehr viel freude. Die Hüfte ist viel stabiler. Folgen tut er sehr gut, er ist ein neugieriger, sanfter, äusserst lieber hund. Auch im wald läuft er problemlos ohne leine. Mit allen hunden kann er es...kurz: wir geben ihn nicht mehr her! Falls Sie mal in zh sind würden wir uns freuen über einen gemeinsamen spaziergang.
Fotos folgen bald, versprochen!
Lg chantal w.
11.02.2016
Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Overgoor

Lerry ist nun seit drei Tagen hier und ich möchte Ihnen einen kurzen Zwischenbericht geben.

Er ist nach wie vor in seiner Box, wenn er drinnen ist – er strebt als erstes beim Reinkommen darauf zu und bleibt dann konsequent da, manchmal verschanzt er sich regelrecht darin, z.B. während den starken Föhnstürmen gestern und vorgestern Abend  – die Küche, wo es gut riecht, hat er zum Beispiel noch nie betreten. Ich glaube, dass er sehr starkes Heimweh hat. Manchmal starrt er traurig vor sich hin und reagiert dann auf wenig. Ich gebe ihm nach wie vor Ignatia-Kügelchen und versuche, ihm unaufgeregt und in warmem Ton zu verstehen zu geben, dass er es gut macht. Was er ja auch tut! Er ist, glaube ich, ein sehr treues Tier, dass noch eine Weile lang um seine Heimat und seine „Mutter“ trauern wird. Ich hoffe, er lebt sich ein. Ein paar Mal hat er mir schon echte Zeichen von Zuneigung gezeigt (ausgiebiges Händelecken, Anschmiegen in Situationen, die angstfrei waren, Pfotenspiele). Das hat mich sehr gefreut.

Er war soweit von Anfang an sauber. Er markiert zwar nicht, er zeigt eher ein Welpenverhalten beim Urinieren (langes seltenes Wasserlassen zum Teil mitten auf dem Weg), ich glaube, das ist auch eine Nachfolgeerscheinung der Operation und des langen Liegens danach. Die ersten 3 Nächte habe ich nur mit einem halben Ohr geschlafen und bin gegen 2h nochmals mit ihm raus. Letzte Nacht konnte ich durchschlafen ohne dass etwas passiert ist.

Zu Menschen und anderen Hunden ist er freundlich. Was mir sehr an ihm gefällt, ist, dass seine Äusserungen (z.B. Bellen, Wedeln, Winseln etc.) spezifisch und situationsgerecht erfolgen. Leute mit Regenschirmen oder Dinge mit ungewohnten Formen (z.B. Skulpturen oder grosse Fahrzeuge) machen ihm noch Angst. Ich bleibe dann einfach mit ihm stehen, halte ihn sehr nahe an mir und rede beruhigend mit ihm. Dann geht die Krise schnell vorbei.

An der Leine läuft er schon sehr gut. Er zerrt nicht und läuft mir viel weniger zwischen die Beine als am Anfang, und auch im Auto macht er es sehr gut. Er legt sich hin und bleibt ruhig liegen. Erbrechen musste er noch nie.

Das grösste Problem ist sein Widerstand gegen das Treppensteigen, ich glaube das ist immer noch schmerzhaft für ihn, teilweise sperrt er sich vehement dagegen, raus zu gehen. Ich habe jetzt das Mittel „Backmotion“  für ihn bestellt, ich hoffe, das kommt bald an.

Allgemein glaube ich, dass wir die ersten Tage den Umständen entsprechend gut überstanden haben. Wir kennen uns jetzt schon ein Bisschen besser und sind uns langsam am anfreunden. Um den genauen Namen (auch auf Spanisch, das ist kein Problem) der Operation oder eine Kopie des Berichts oder ähnliches zu Handen meines Tierarztes und der Osteopatin wäre ich sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüssen!
Chantal W.
08.02.2016
Liebe Frau Overgoor, liebe Frau Schwarze,

Soviel schon mal in Kürze: Lerry ist ein ganz toller, lieber, tapferer Hund!
Gestern Abend wollte er partout nicht aus seiner Box aufstehen, also haben wir ihn gelassen. Um 2h nachts gab er Laut und wir sind mit ihm nach unten, wo er dann einen Riesenbisel ins Gebüsch machte. Die Treppe machte ihm erst noch sehr Angst, mein Freund trug ihn hoch, aber heute Morgen ging er ziemlich gut selber hinunter und auch wieder hinauf.
Anbei 2 Fotos (leider nur vom Handy) von unserem ersten Ausflug auf die Werdinsel und der Begegnung mit Blacky, dem Hund einer guten Freundin.
 
Seine linke Hüfte macht mir etwas Sorgen. Er steht teilweise noch sehr wackelig. Ich habe ihm Muschelkalk (und Ignatia gegen Heimweh) besorgt und zeige ihn heute Nachmittag dem Tierarzt. Kennen Sie das Mittel „Backmotion“? Wäre das eine gute Idee?

Allgemein macht er es wirklich super!

Mit besten Grüssen
Chantal W.