Franjo, musste lange in der Todeszelle ausharren - aber nun durfte er diese schlimme Zeit hinter sich lassen und glücklich werden !
         
         

Im November 2018 durfte Felipe, ebenfalls aus der Tötungsstation auf Lanzarote, einziehen und nimmt ab dem ersten Tag am Familienleben teil !
11.06.2018
Liebe Frau Schneider, liebe Frau Schwarze,
 
entschuldigen Sie, dass wir so lange nichts mehr von uns haben hören lassen. Die nicht ganz so rosigen Nachrichten zuerst: Henri hatte vor einer Weile einen Eingriff am Auge, da sich dort Tumore am Lid gebildet hatten. Es ist aber alles gut verlaufen und der Befund war negativ. Nichtsdestotrotz scheint Henri ein "Haut-Kanditat" zu sein, der immer mal wieder Probleme mit etwas hat - bis jetzt war es nie schlimm. Wir behalten ihn gut im Blick und lassen manche Hautveränderungen von Zeit zu Zeit beim Tierarzt checken und wenn nötig auch ins Labor schicken. Ansonsten ist er munter wie immer!
     
 
Da wir uns letztes Jahr in Thüringen ein altes Fachwerkhaus gekauft haben, kann Henri nun auch dort die Gegend unsicher machen. Die Fahrten und auch die andere Umgebung bzw. der andere Tagesrhythmus stellen für ihn kein Problem da, er war ja schon immer sehr unkompliziert und froh, wenn er dabei sein durfte. Wir können mit ihm sowohl an der Werra spazieren gehen - wo wir ihn sogar frei laufen lassen können - als auch im Wald und über Wiesen, das sind dann meist kleine Bergtouren. Er hat auch schon Bekanntschaft mit der Nachbarshündin gemacht, einem Irischen Wolfshund, vor der er zunächst ziemlich Respekt hatte. Aber seine Neugier siegt ja meistens.
 
Und wir sind weiterhin mit Henri beim Agility. Je nach Jahreszeit und Wetter funktioniert es mal besser, mal schlechter. Aber er hat Spaß daran und es fördert zudem seine Konzentration, da wir das ganze Jahr über draußen trainieren und sich dort auf dem Gelände gerne die Hasen tummeln.
 
Henri hat mittlerweile sein eigenes Instagram-Profil, wo wir meist recht regelmäßig neue Photos posten. Nur in letzter Zeit ist es etwas ruhiger geworden... Gerne können Sie auch dort einmal vorbeischauen:
https://www.instagram.com/henrithepodenco/
 
Im Anhang finden Sie noch ein paar aktuelle Photos von diesem Jahr.
 
Herzliche Grüße aus dem Ruhrpott,
Nils, Kim & Henri
12.12.2016
Liebe Frau Schneider, liebe Frau Schwarze,

wir wünschen Ihnen auch schöne Weihnachtstage und einen tollen Start in das Jahr 2017! Mit Henri läuft es weiterhin gut, etwas Neues gibt es eigentlich nicht zu berichten. Das Üben des Rückrufs wird wohl weiterhin einer unserer Hauptaufgaben sein, allerdings wird es besser und er genießt mehr und mehr Freiheiten - auch auf nicht eingezäunten Flächen. Wir kennen so langsam unsere Ecken hier, wo der Freilauf kein Problem darstellt, sodass Henri sich ordentlich austoben kann. Anbei auch noch zwei aktuelle Photos. :)

Mit den besten Grüßen aus dem Ruhrgebiet,
Nils & Kim
 
27.07.2016
Liebe Frau Schneider,

vielen Dank für die Glückwünsche, auch an Frau Schwarze und das restliche Team ein Dankeschön. :) Wir hatten vor ca. vier Wochen einen Pflegehund aufgenommen und die beiden verstehen sich sehr gut. Sie ergänzen sich prima.

Ganz liebe Grüße aus dem Ruhrpott,
Kim
29.06.2016
Liebe Frau Schneider, liebe Frau Schwarze,
 
da Henri in etwa 2,5 Wochen schon ein ganzes Jahr bei uns ist, wird es langsam mal wieder Zeit für ein kleines Update.
Generell hatte Henri sich ja recht schnell eingelebt, sodass es zu Hause kaum größere Probleme gab. Hin und wieder hatte er die Wohnung etwas auf den Kopf gestellt, wenn wir zu eher ungewöhnlicheren Zeiten - also nicht morgens - das Haus verlassen haben. Das hat er nun aber auch super gelernt und er kann gut alleine zu Hause bleiben. Vor einer Weile sind wir dann angefangen und haben immer mal wieder Freunde mit ihren Hunden eingeladen. Dies war von Anfang an eigentlich kein Probleme, vorausgesetzt sein Bett bleibt sein Bett. ;) Auch wenn wir mit ihm zu Freunden fahren, macht er sich super. Aufgeweckt und neugierig ist und bleibt er, allerdings kommt aber mittlerweile auch schneller zur Ruhe als früher. Dieses Wochenende haben wir für eine Nacht den Hund von Freunden zu Besuch...
Beim Agility werden wir auch immer besser. Alles klappt viel routinierter, sodass wir oft gute Runden haben, wenn die Ablenkung durch Kaninchen oder ähnliches nicht zu groß ist.  Der Rückruf wird auch immer sicherer. Es ist wirklich nur noch sehr selten der Fall, dass er gar nicht kommt. Meist rennt er zielstrebig zu uns zurück, auch auf weitere Distanz, da er sich die Belohnung nicht nehmen lassen möchte. Hin und wieder kommt er auch nur gemütlich zurück gelaufen. Aber das ist für und ebenfalls in Ordnung, solange er kommt. Wir haben es sogar schon geschafft ihn vom Jagen abzupfeifen. Die harte Arbeit lohnt sich also definitv und wir bleiben am Ball!
     
Ansonsten hat er auch gelernt problemlos kurz vor dem Supermarkt zu warten und Straßenbahn zu fahren. Kleinere Spaziergänge durch die Stadt mit anschließendem Restaurantbesuch (allerdings bis jetzt nur draußen) sind auch super verlaufen. Nach und nach gewöhnt er sich an neue Dinge, wobei er in der Regel nie ängslich und/oder verunsichert ist, sondern sehr interessiert und alles beschnuppern möchte. Die Leute um uns rum sind dann immer sehr angetan von ihm.
 
Anbei natürlich auch noch ein paar Bilder der letzten Monate. :)
 
Mit den besten Grüßen aus dem Ruhrpott,
Nils, Kim & Henri
09.12.2015
Liebe Frau Schneider, liebe Frau Schwarze,

wir wünschen Ihnen auch noch eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2016!

Henri macht sich weiterhin sehr gut. Selbst die Hundetrainerin ist begeistert und auch ein wenig erstaunt, dass er nach so kurzer Zeit schon so gut hört und das kleine Hunde 1x1 beherrscht. Wir werden den Rückruf nun nach und nach auf größerer Distanz üben. Teilweise ist er bei weiterer Entfernung noch etwas verwirrt in welche Richtung es nun gehen soll. Nach dem zweiten Pfiff weiß er aber meist Bescheid.

Ansonsten kuschelt er viel und gerne, ist top fit und das Problem gegenüber anderen Hunden hat sich sehr verbessert. Seine Unsicherheit besteht natürlich weiterhin, jedoch geht er nicht mehr gleich in eine Angriffshaltung. Entweder geht er selbst etwas auf Abstand oder sucht Schutz bei uns.
Nach kurzem Kennenlernen kommt er aber mit allen Hunden gut aus und spielt gerne, auch wenn viele Hunde nicht mit ihm mithalten können.
Es gibt aber einen Galgo bei uns in der Nähe, der mit ihm öfters durch den Park rennt.

Anbei noch ein Photo.

Liebe Grüße aus dem Ruhrpott
Nils, Kim und Henri
28.09.2015
Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Schneider,

Henri macht sich wirklich immer besser. Er lernt generell sehr schnell, testet aber auch immer wieder Dinge aus.

Mittlerweile weiß er ganz genau, dass er auf sein Fressen warten muss und nicht sofort zum Napf sprinten darf. Er bleibt solange sitzen oder in seinem Körbchen, bis wir im das Okay zum Fressen geben. Auch der Rückruf klappt schon gut, solange er nicht im Jagdmodus ist oder ihn etwas Neues völlig ablenkt. In beruhigten Gegenden klappt dies schon weit über die Schleppleine / die 10 m hinweg und er macht auf den Pfiff sofort kehrt und kommt zu uns zurück. Desweiteren haben wir das Apportieren mit ihm geübt. Zu Beginn gestaltete sich das erst etwas schwierig, da er mit allem etwas wählerisch war. Nun ist aber die perfekte Belohnung gefunden und mit dem Dummy hat auch er großen Spaß daran und wir können ihn gut auspowern.
   
Die Spaziergänge haben wir jetzt nach und nach ausgedehnt. Morgens versuchen wir gerade auf eine volle Stunde zukommen, meist liegen wir momentan bei etwa 45 Minuten. Danach wird gefressen und er übersteht die Zeit alleine am Vormittag/Mittag sehr gut. Es ist noch nichts auseinander genommen wurden, auch wenn er eigentlich die Gelegenheit dazu hätte.  Wenn wir nach Hause kommen, begrüßt er uns immer sehr freudig. Am Nachmittag beschäftigen wir Henri dann und er kann sich schön auspowern. Am Abend reicht oft ein ruhiger Spaziergang. So ist er mittlerweile sehr ausgeglichen und hat nur hin und wieder noch seine aufgedrehten 5 Minuten in der Wohnung.

Das letzte Treffen mit der Hundetrainerin war auch wieder sehr interessant. Sie hat ihre eigene Podenco-Hündin mitgebracht, die eine weibliche Version von Henri ist. Da wir im Moment daran arbeiten, die Begegnungen mit anderen Hunden zu verbessern, wollten wir einmal schauen, wie er auf sie reagiert. Denn Henri ist in letzter Zeit meist eher auf "Angriff" eingestellt und sehr unsicher, sodass wir viel beobachten und an uns arbeiten und hoffen, bald einen Dreh in die Sache zu bekommen.

Der zweite Tierarztbesuch war erfreulicherweise super. Henri ist weiter topfit und sieht nun auch schon viel gesünder aus. Sein Fell wächst im Bauchbereich und an den hinteren Innenschenkeln gut nach. Auch die kahlen Liegestellen haben sich stark verbessert. Manche sind kaum noch zu sehen.

Anbei auch wieder noch ein paar Photos von unserem "Reh" (das bekommen wir wohl auf häufigsten zu hören)!

Die allerliebsten Grüße aus Bochum von
Nils, Kim und Henri
02.09.2015
Hallo Frau Schwarze, Hallo Frau Schneider,
vielen Dank für die lieben Geburtstagsgrüße. Bei uns ist nach dem Sommer der Alltag wieder eingekehrt. Nun halt zu dritt und nicht mehr zu zweit.
Es geht uns allen sehr gut und wir sind noch immer sehr glücklich. Henri hat sich sehr gut eingelebt. Man merkt, dass er nun auch begriffen hat, dass wir ihn nicht nochmal in ein Flugzeug setzen und er auf Lanzarote wieder aufwacht.
Er bringt mitlerweile sogar die Geduld auf, mit dem Fressen zu warten, bis wir es ihm erlauben und stürmt nicht mehr sofort darauf zu.
Er läuft meist prima an der Leine, hört auf seinen Namen, wenn er Lust dazu hat ;) und ist bis auf ein paar Unfälle stubenrein.
Da Begegnungen mit anderen Hunden an der kurzen Leine nicht viel Spaß machen, versuchen wir zur Zeit, uns ab und zu mit anderen Hundebesitzern zu verabreden. Wir treffen uns dann an Orten, wo die Hunde ungestört spielen können. Sein neuer Kumpel heißt Amigo und kommt aus Bulgarien. Er ist ungefähr genausolange in Bochum wie Henri.
In der Hundeschule waren wir auch schon. Einen weiteren Termin haben wir kommende Woche. Die Dame hat selbst eine Podenco-Hündin und kennt sich dementsprechend gut aus.
      
 
Im Anhang senden wir ein paar Fotos aus den letzten Wochen.
Liebe Grüße
Kim, Nils und Henri
27.07.2015
Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Schneider,
da unser Henri sich sehr gut einlebt, sind wir am Dienstag spontan an die Ostsee gefahren. Kim´s Mutter hatte sich dort über ihren Geburtstag eine Ferienwohnung gemietet. So konnten die beiden, die am selben Tag Geburtstag haben, gemeinsam feiern. Wir packten also Zelt und alles weitere ein und machten uns auf den Weg zur Ostsee. Wie auch bei allen anderen neuen Dingen, war Henri sehr neugierig und es hat viel Spaß gemacht, ihm beim Entdecken zuzusehen.
Da es dort sehr viele Hunde gab, merkten wir schnell, dass es Henri nicht gefiel, an der Leine zu sein und nicht mit den anderen Hunden spielen zu dürfen.
Schließlich trafen wir in einer ruhigen Ecke auf eine Spielkameradin und trauten uns, ihn zum ersten Mal abzuleinen. Der Anblick war eine riesen Freude und wir haben einen Teil davon auf Kamera festhalten können.
   
Am Strand haben wir dann auch die Schleppleine ausprobiert und auch das funktionierte sehr gut.  Er hört immer besser und nimmt uns nun auch außerhalb der Wohnung viel mehr wahr.  Das Wasser und vor Allem die Wellen sind ihm noch nicht so geheuer.  Aber daran arbeiten wir, denn wir sind uns sicher, dass er, wenn er den Spaß erst einmal entdeckt hat, garnicht genug davon kriegen kann. Ohne zu übertreiben wurden wir an allen 3 Tagen von mindestens 20 Menschen am Tage auf Henri angesprochen. Viele fragten, was das denn für einer sei und waren sehr interessiert an seiner Geschichte.  Vielleicht schaut ja auch der ein oder andere mal auf der Homepage vorbei und denkt selbst darüber nach, einen Podenco aufzunehmen. In jedem Fall hatten wir eine tolle Zeit gemeinsam. Das Wetter war super und nach einem ganzen Tag draußen an der frischen Luft, hatten wir einen sehr glücklich schlafenden Henri im Zelt neben uns liegen.
So weit erst einmal von uns. Wir melden uns bald wieder mit neuen Bildern.
Beste Grüße aus Bochum,
Kim, Nils und Henri
20.07.2015
Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Schneider,
Henri´s erste Woche in Deutschland ist vorrüber. Daher melden wir uns mal wieder. Er hat sich sehr gut eingelebt, ist immer noch sehr interessiert und neugierig und hat auch schon reichlich dazugelernt. Er läuft prima an der Leine, scheint bereits seinen Namen mit sich selbst zu verbinden und ihm ist mittlerweile auch prinzipiell klar, dass er seine Geschäfte nicht in der Wohnung verrichten soll. Das scheint ihm auch besser zu gefallen, denn das ein oder andere Mal konnten wir sogar schon beobachten, dass er sein Revier markiert.
 
Im Haus ist er sehr auf uns fokussiert. Er lernt sitzen und steht auch immer ganz brav ohne Leine im Flur, bis wir beide in der Wohnung sind. Auf Zuruf kommt er dann vorsichtig hinterher. Da er einige wunde Stellen am Körper hat, von denen manche auch zwischendurch aufgehen, entschlossen wir uns bereits verfrüht, den Tierarzt zu besuchen. Das lief prima. Wir haben sein Blut im Labor untersuchen lassen und uns wurde bestätigt, dass er keine Mittelmeerkrankheiten hat. Es besteht zwar die Möglichkeit einer Allergie, jedoch ist er ansonsten kerngesund. Das hat uns natürlich sehr gefreut.

Alleine war er auch schon ein paar Mal und das hat prima geklappt. Gestern waren wir Futter kaufen und über eine Stunde weg. Er lag ganz lieb auf seinem Plätzchen und hat sich riesig gefreut, als wir wieder da waren. Es ist toll zu sehen, wie schnell er sich entwickelt. Wir sind zuversichtlich, dass er schnell Fortschritte macht und es auch für ihn einfacher wird, je disziplinierter sein Leben wird.
Morgen fahren wir zu einem Freund, der einen großen, hoch eingezäunten Garten hat. Da kann sich Henri dann auch ein wenig mehr bewegen. Die Bewegung scheint er wirklich zu brauchen und es ist ein toller Anblick, wenn er einmal so richtig rennt. Auto fahren funktioniert sehr gut, daher kann man eine kleinere Tour auch mal in Angriff nehmen.    
     
So viel erst einmal zur ersten Woche in Bochum.
Mit liebsten Grüßen
13.07.2015
Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Schneider,
da wir mit Henri bereits einen spannenden Tag hatten, möchten wir Ihnen nun schon einmal schreiben.
Gestern Abend empfingen wir die Herrschaften Armerding am Flughafen in Düsseldorf. Die Übergabe ging sehr gut von statten. Familie Armerding war fast traurig, dass wir ihn abholten, da sie ihn am Liebsten selbst mit nach Hause genommen hätten.

Wir haben sehr dicht am Ausgang geparkt und so war Henri schnell bei uns im Auto, wo es ein wenig ruhiger war, als im Flughafen. Durch die Fenster der Transportbox schauten uns immer wieder zwei interessierte Augen an. Bei jedem Geräuch sah man die tollen Ohren hin und her huschen.
Nach angenehm kurzer Fahrt kamen wir in Bochum an und trugen die Box in die Wohnung. Alle Lichter an, alle Türen auf. Box auf...und da kam uns der wunderhübsche 70cm Rüde direkt entgegen. Ohne viel Aufhebens erkundete er die Wohnung. Sehr interessiert, aber auch sehr vorsichtig. Wir beobachteten, was ihm nicht behagte und stellten es ab oder zeigten ihm, dass er sich keine Sorgen zu machen brauchte.
Eine halbe Stunde verging und auch wir wurden wieder interessant. Nach der langen Reise musste der Gute natürlich auch das ein oder andere Geschäft erledigen. Und da er so mutig wirkte und die Gegend hier nachts schön ruhig ist, trauten wir uns mit ihm nach draußen, was wie alles andere super funktionierte. Beim freundlich gemeinten Versuch ihm die Treppe näher zu bringen, sahen wir nur einen Blick nach dem Motto: "Für wie blöd haltet ihr mich eigentlich?" und einen Hund, der ganz grazil die Stufen hinab trabte.
Wieder zu Hause erkundete er weiter die Wohnung. Irgendwann machten wir das Licht aus um zu schlafen. Er war auch im Dunkeln noch immer unterwegs, Ikea Schweinchen und Schafsfell bald bearbeitet. Nachdem wir diese entfernt hatten, entdeckte er den Korb für sich und wir schliefen den Rest der Nacht durch.
Durch die positive Erfahrung in der Nacht ging es am morgen direkt wieder nach Draußen. Außerhalb der Wohnung sind so viele neue Eindrücke, die er alle erstaunlich mutig begutachtet. Nachdem wir heute mehrere kurze Runden gedreht haben, kennt er auch die Leine schon und reagiert sogar in den meisten Fällen, wenn man seinen (neuen) Namen sagt. Die Richtung geben wir an und er folgt, auch wenn er manchmal gerne in eine andere Richtung gehen würde. Heute hat es sogar geregnet und es hat ihn gar nicht groß gejuckt. Andere Hunde und selbst fremde Menschen sind interessant und selbst jagen wollte er schon, wenn man ihn denn gelassen hätte.
Innerhalb der Wohnung hat er sich an diesem ersten Tage so rasant entwickelt, dass man meint, er sei schon viel länger hier. Heute früh wollte er noch überall rauf. Küchenzeile und Fensterbank waren kaum eine Hürde. Schnell merkte er aber, dass das nicht so gedacht ist. Mittlerweile liegt er meist im Bett und kommt uns ab und zu besuchen. Kuschelt sich an uns oder versucht einen auf Schoßhündchen. Was sich bei seiner Größe natürlich etwas schwierig gestaltet. Er hat eine interessante Variante entwickelt: Vorne auf dem Schoß liegen, hinten stehen.
Es macht unglaublich viel Spaß, ihm zuzusehen und wir waren immer wieder beeindruckt, wie leicht ihm vieles zu fallen scheint. Natürlich sind wir trotzdem vorsichtig und gehen alles langsam an.
Wir haben es nicht für möglich gehalten, dass er sich so schnell an die neue Umgebung gewöhnt. Wir sind unglaublich glücklich und man sieht Henri auch an, dass es ihm sehr gut geht.
Wir freuen uns auf jeden weiteren Tag mit diesem wunderschönen, kräftigen Burschen.
In der Hoffnung, dass noch viele weitere Fellnasen ein neues zu Hause finden, verbleiben wir mit den besten Grüßen aus Bochum
Kim und Nils
P.S.: weitere Berichte und Fotos folgen in naher Zukunft