10.12.2017
Liebe Frau Schneider!
 
Ich wünsche Ihnen ebenfalls friedliche und geruhsame Weihnachtsfeiertage. Toni (Don) geht es sehr gut, er verbringt seine Tage abwechselnd bei meiner Schwiegermutter und bei uns, je nachdem, wie es ihm gerade gefällt. Wir sind seit heuer Besitzer eines Wohnmobils und daher können jetzt die Hunde auch ohne weiteres mit auf Urlaub fahren. Wir haben das auch schon 2x ausprobiert und es hat Ihnen jedesmal sehr gefallen. Außerdem haben wir einen Fahrradanhänger für die Hunde und unternahmen bei passender Witterung beinahe jeden Tag von Mai bis September  eine Ausfahrt, um an unterschiedlichen Orten mit den Hunden spazieren gehen zu können.  Für Stadtbesichtigungen haben wir außerdem einen Hundebuggy, in den die Hunde gesetzt werden, da sie auf Grund ihrer Größe in Menschenmengen sehr ängstlich sind, wenn sie an der Leine gehen müssen. Im Buggy sieht da die Welt gleich viel sicherer aus. Toni ist zwar noch immer übergewichtig, aber die Tierärztin ist trotzdem sehr zufrieden mit seiner Gesundheit. Er ist sehr robust und war noch nie wirklich krank.
Toni ist sehr liebesbedürftig und verbringt die meisten seiner Nächte eng an den Körper meines Mannes angeschmiegt.
Für uns war es auf jeden Fall ein grßer Gewinn, einem Hund aus dem Tierschutz eine Chance zu geben, da Toni uns jede Mühe mit großer Anhänglichkeit und Liebe zurückzahlt.

Im Anhang sende ich Ihnen noch einige Fotos, der schwarze dicke Hund ist Toni, der fuchsfarbene Chihuahua ist Zorro
und der dünne Prager Rattler ist Samba, der Hund meiner Tochter.
 
Mit ganz lieben Grüßen
Heidemarie St.
10.12.2015
Sehr geehrte Frau Schneider!
Auch wir wünschen Ihnen und allen Mitarbeitern der Podenco-Hilfe ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2016.
Wir hoffen, dass es auch 2016 möglich sein wird, ganz vielen Hunden zu helfen und neue Familien für sie zu finden. Toni geht es gut, er ist fröhlich und lustig und - leider - immer noch sehr verfressen.
Wir führen halt immer einen Kampf gegen sein Übergewicht und dabei gleichzeitig einen Kampf gegen die Fütterungsmethoden der Schwiegermutter.
Für uns ist es vorläufig schon ein Erfolg, dass er zumindest seit mehreren Monaten nichts mehr zugenommen hat. Vielleicht haben wir dann 2016 ja endlich auch Erfolg beim Reduzieren seines Gewichts.
 
Liebe Grüße
Heidemarie St.
08.04.2015
Liebe Frau Schneider!
Auch ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest. Wie schon vor längerer Zeit versprochen, habe ich Ihnen ein paar Fotos von unseren Hunden Toni und Zorro angefügt. Toni geht es gut, wie Sie ja auf den Fotos sehen können. Das einzige Problemchen ist seine Freude am Essen, aber da muss man halt ein bisschen strenger sein. Wir waren mit den beiden auch schon in einem Anfängerkurs für Hunderziehung und dabei sehr erfolgreich. Wir werden jetzt im Frühjahr einen weiteren besuchen.
 
Liebe Grüße
Heidi St.+tierischer Anhang
12.12.2014
Liebe Frau Schneider!
Ich habe mich sehr gefreut von Ihnen zu hören. Auch von mir die besten Wünsche für das Weihnachtsfest und das anstehende neue Jahr.
Tony geht es sehr gut, er ist halt ein bißchen übergewichtig dank der Überfürsorge seines Fraulis. Aber ansonsten erfreut er sich seines Lebens und ist quitschvergnügt. Leider hatte er vor ca. 2 Monaten eine Auseinandersetzung mit einem größeren Hund, der ihn, nachdem sie bereits einige Zeit zusammen waren, plötzlich attakiert hat(bei diesem Hund zuhause - der Hundebesitzer ist ein Freund meiner Tochter, der mit diesem Hund vorher schon einige Male bei uns zu Besuch war, ohne dass es irgendwelche Rangeleien gegeben hätte). Wir vermuten allerdings, dass Toni ein für große Hunde sehr provozierendes Verhalten zeigt und dieser Hund dieses Verhalten in seinem Revier nicht geduldet hat. Auf jeden Fall hat ihm dieser Streit einige Tierarztbesuche und einige Nähte im Nacken gekostet. Unsere Hoffnung ist nun, dass er aus diesem Erlebnis gelernt hat. Außerdem werden wir im Frühjahr mit unseren beiden eine Hundeschule besuchen, damit auch wir die "Hundesprache" besser verstehen lernen.
Ich werde Ihren Wünschen nachkommend demnächst ein paar Fotos machen und Ihnen diese schicken.
Liebe Grüße aus Eferding
Heidi 

13.01.2014
Liebe Frau Schneider!
Dafür, dass jemand nicht gleich antwortet, habe ich größtes Verständnis, da ich selbst nur alle paar Tage meine Mails abrufe und daher auch immer ganz leicht in Verzug bei der Antwort gerate. Da Sie und Frau Schwarze sicher neugierig sind, wie es uns mit dem neuen Familienmitglied geht, noch kurz ein paar Worte über Toni.
Er ist ja jetzt schon über eine Woche bei uns und macht uns sehr viel Freude. Er ist sehr folgsam, anhänglich, neugierig, gutmütig und verspielt.
Er kennt uns schon und kommt auf Zuruf sofort her. Das ist auch der Grund, weshalb er bei uns vor dem Haus (wie ich schon erzählt habe, führt zu uns eine Privatstraße, auf der nur Anlieger fahren dürfen) und im Garten auch schon ohne Leine laufen darf. Und das Laufen macht ihm richtig Spaß, er ist, obwohl er auf Grund seines Körperbaus eher ein bißchen plump und träge wirkt, ein wahres Lauftalent. Mit Zorro liefert er sicht richtige Laufwettkämpfe, wobei er immer gewinnt. Er läßt sich auch auf den ausgeprägten Spieltrieb von Zorro ein und die beiden liefern sich ausdauernde Rangeleien. Toni freundet sich auch sofort mit anderen Hunden an (in unserer Gegend gibt es viele kleinere Hunde wie Zwergpudel, kleine Pinscher und Chihuahuas, die schon Freunde von Zorro sind und auf ihren Spaziergängen oft vorbeikommen) und vorm Haus ist dann wilde Jagd angesagt. Natürlich ist Toni dabei keine Sekunde ohne Aufssicht. Bei unseren Spazeirgängen geht er extrem brav an der Leine, beinahe so, als ob er das schon von früher gekannt hätte. Er läßt sich auch mit stoischer Ruhe ankleiden und trägt sein Mäntelchen ohne Probleme. Er hatte am 3. Tag leichten Durchfall, es ist aber wieder alles in Ordnung. Sein Fressverhalten entspricht vorläufig noch ganz dem eines kleinen Hundes, der sich im Rudel durchsetzen muss, d.h er frißt schnell und gierig und vor allem alles, was er für genießbar hält. Da muss man ihn etwas  Einhalt gebieten. Aber wie schon gesagt, alles in allem hatten wir großes Glück mit ihm und Oma ist ganz glücklich mit ihm. In unüberlegten Momenten ruft sie ihn auch schon einmal Bella, das ist der Name ihres lezten Hundes, den sie mehr als 16 Jahre hatte.
Da mein Mann jetzt gerade Toni auf Besuch zu Zorro gebracht hat, werde ich mich schnellstens um die zwei kümmern, denn ein kleines Problem hat Toni noch: er markiert sehr gerne sein Revier und das leider auch herinnen. Da muss man noch ganz schön dahintersein.
Liebe Grüße und bis bald
Heidemarie 

08.01.2014
Liebe Frau Schneider!
Don hat gestern sein großes Geschäft schon draußen erledigt, auch einmal in der Wiese. Er ist sehr gelehrig und beobachtet, wo es nur geht.
Zorro und er verstehen sich sehr gut und sie liefern sich wilde Nachlaufjagden rund um Omas Wohnzimmer.
Oma und er sind schon jetzt ein eingeschworenes Team und in Ihren Augen wird er von Stunde zu Stunde schöner und herziger.
Ich schicke Ihnen auch noch einige Fotos von seiner Ankunft und dem ersten Tag.


   
Weitere Berichte und Fotos werden noch fogen, sobald die Hunde etwas ruhiger und weniger neugierig sind und man sie vielleicht auch einmal gemeinsam auf ein Foto bringt.
Mit lieben Grüßen
Heidemarie 

07.01.2014
Liebe Frau Schneider!
Nachdem ich heute wieder im  Büro bin und somit Zugang zu einem funktionierenden Internet habe, möchte ich Ihnen kurz das Neueste von Don berichten.
Wie wir ja bereits telefonisch gesprochen haben, ist er bereits bei der Heimfahrt vom Flughafen nach kurzer Zeit aus seiner Box geklettert und hat auf meinem Schoß Platz genommen. Nach einem ausgiebigen Beschnüffeln und dem gierigen Verspeisen von Leckerlies, dem Beschlecken meiner Hand und einer Begutachtung von Zorro (der auf dem Vordersitz untergebracht war), ist er auf meinem Schoß eingeschlafen. Wir haben dann noch kurz eine Pause eingelegt, da Don plötzlich unruhig wurde und ich vermutet habe, er müsse dringend "Gassi gehen". Wie schon gesagt, hat das Gras für ihn kein Problem dargestellt und nach Verrichtung seines wirklich dringenden Geschäftes sind wir ohne Zwischenfall bis nach Hause gefahren.
Zu Hause haben wir Don gleich zu seinem neuen Frauchen gebracht. Er hat seine neuen Menschen und Hunde und seine neue Umgebung vorsichtig, aber sehr neugierig beschnüffelt, schnell für in Ordnung befunden und hat sich sogleich auf den Weg zu seiner Futterschüssel gemacht. Danach hat ihm meine Schwiegermutter sein Körbchen gezeigt, dass er sofort bezogen und gegen Fremdlinge (Zorro wollte auch ins Körbchen) verteidigt hat. Die Nacht hat er dann im Schlafzimmer meiner Schwiegermutter in seinem Körbchen verbracht und hat bis 9.00h morgens tief und fest geschlafen. Wie schon erzählt, ist er dann am Vormittag kurz aus der Haustür entschlüpft, hat aber nach Verrichtung seines Geschäftes sofort auf die Stimme meiner Schwiegermutter gehört und ist ins Haus zurückgekehrt. Jetzt trägt er fix ein Halsband mit Anhänger (seiner Daten wie Name, Adresse und Telefonnummer). Außerdem habe ich meiner Schwiegermutter nochmals mit Nachdruck erzählt, welche negativen Konsequenzen ein Entwischen von Don haben könnte (in der Zwischenzeit wird er Toni oder Donni gerufen, auf die Schreibweise haben wir uns noch nicht geeinigt).
Gestern war ich dann noch 3x mit ihm und Zorro Gassi im Park (jeweils ca. 10 Minuten), wobei die Leine ihn absolut nicht stört und 2x durfte er im eingezäunten Garten ohne Leine herumlaufen. Auf jeden Fall musste ich feststellen, dass er ein richtiger Geher ist, der sich sehr gerne und auch schnell bewegt.
Bei Oma ist er schon der Herr (Hund) im Haus, der auf der obersten Treppenstufe stehend jeden Eindringling erst einmal verbellt und dann schwanzwedelnd begrüßt. Er ein sehr verschmuster und menschenanhänglicher Hund, bei dem man das Gefühl hat, dass es ihm im Leben noch nie schlecht gegangen ist und der auch wenig negative Erfahrung mit Menschen hat.
Einzig eine zu schnelle Berührung am Bauch, wenn man ihn hochheben will, ruft bei ihm eine abwehrende Haltung hervor. Unter Tags hat er den Lieblingssessel meiner Schwiegermutter als seinen Lieblingsaufenthaltsort gewählt, den er dann gnadenhalter mit ihr teilt, wenn er dafür auf ihren Schoß darf. Ich glaube, die zwei werden ein ganz gutes Team, zumal meine Schwiegermutter immer Haustiere (Hunde und Katzen) hatte und ohne Haustier nicht glücklich ist. Sie ist auch ein Mensch, der sich intensiv mit Tieren befasst und nach kürzester Zeit deren absolutes Vertrauen genießt.
Das vorläufig einzige Problem mit Don ist, dass er überall, wo er hinkommt (also auch in unseren Wohnungen) sein Revier markieren will und sein großes Geschäft partout nur auf hartem Untergrund (wie Gehsteigen oder auch Fliesenböden in den Wohnungen) verrichten will. Da müssen wir noch ein bißchen Erziehungsarbeit leisten. Dafür hat im meine Tochter gestern schon "Sitz" beigebracht. Weitere Kommandos werden wir demnächst lernen.
Mit unseren Hunden verträgt er sich sehr gut, wobei er fast ein bißchen mehr Samba zugeht. Mag sein, dass der Umstand, dass sie ein Weibchen ist, trotz seiner Kastration eine Rolle spielt.
Zorro möchte Don immer zum Spielen auffordern, aber ich denke, der ist noch mit so vielen anderen Dingen beschäftigt, dass er auf diese Aufforderungen noch nicht so reagiert, wie Zorro es gerne hätte.
Das wäre vorerst einmal alles, was mir zu Berichten einfällt. Ich werde mich in den nächsten Tagen dann wieder melden und auch Fotos anfügen.
Ganz liebe Grüße
Heidemarie