Torke, entsorgt in der Tötungsstation auf Lanzarote, hat seine neue Familie gefunden ..................
   
Liebe Frau Schneider!                                                                                                              20.12.2011

Vorerst einmal vielen Herzlichen Dank für Ihre Weihnachtsgrüße, auch Ihre sonstigen Nachrichten haben uns erreicht und wir machen auf jeden Fall ganz viel Werbung für die armen Hunde auf Lanzarote. Es ist halt so, dass in unserem Bekanntenkreis viele Hundebesitzer sind, die zum Teil schon mehr als einen Hund haben. Da ist es natürlich schwierig, etwas zu vermitteln. Außerdem ist der "Markt" mit Hunden überfüllt und Sie können sich vorstellen, dass die Tierheime nach Weihnachten auch hierzulande wieder übervoll sein werden. Trotzdem hoffen wir sehr, dass sich wieder Menschen finden werden, die über
Ihre Organisation einen Hund zu sich nehmen. Tierschutz muss grenzenlos sein! 
      
      
Anbei sende ich Ihnen einige ganz aktuelle Bilder. Ich muss die Fotos auf Raten schicken, die Datenmenge geht nicht auf einmal durch. Anbei einmal Torke und der neue Spielgefährte Triton (ein junger Dobermannrüde). Die beiden mögen sich sehr und spielen ganz viel miteinander.  Torke geht es sehr gut, er hat bzw. nimmt sich viele Freiheiten, er springt hin und her über die Zäune, treibt da und dort immer wieder einigen Unfug und ist ein sehr fröhlicher, aber auch anstrengender Geselle.

Torke hat vor zwei oder drei Tagen das Kochen am Herd geübt, was durchaus ins Auge gehen hätte können. Er ist in Abwesenheit seines Frauchens in die Küche eingedrungen und hat von einer Pfanne am Herd den Deckel abgenommen und den Inhalt zu fressen begonnen. Dabei hat er unglücklicherweise zwei Kochfelder eingeschaltet, die wenigen übriggebliebenen Nudeln in der Pfanne
wurden heiß und verkohlten schön langsam. Gott sei Dank kam Frauchen zurück, bevor was Ernsteres passiert ist! Torkes Bauch war kugelrund!!! Er hat sich auch nicht verbrannt und die Küche gibt es noch...

Sein Frauchen Sabine Lenk und alle ihre Familienmitglieder lassen Sie und alle Ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter um den Tierschutz recht herzlich grüßen. Wir hoffen, Sie können ein friedvolles Weihnachtsfest erleben, trotz aller Probleme, die es auf der Welt gibt.
Anita Wurzer    

Liebe Frau Schneider!                                                                                                                                  11.03.2011
 
Wir haben ja schon länger nichts voneinander gehört, daher schicke ich Ihnen heute einige Fotos von Octavia und auch Torke. Sie haben sich inzwischen auf die klimatischen Wetterverhältnisse ganz gut eingestellt, wichtig ist es, in Bewegung zu bleiben, damit den "dünnfelligen" Hunden nicht zu kalt wird! Die Bilder sind auf der eingezäunten Wiese gemacht worden, wo die Hunde (mit einigen Artgenossen) so richtig spielen und laufen können. Es warfen die letzten kalten Wintertage.
Octavia ist inzwischen richtig heimisch geworden, sie macht immer noch das eine oder andere kaputt, aber es hält sich einigermaßen in Grenzen. Sie hat sich ganz stark an mich gebunden, die "zweite Geige" ist das Herrchen. Aber er ist für Octavia ein guter Ersatz, wenn ich einmal nicht da sein kann. Vor allem als Lieferant für Leckerbissen ist er äußerst geschätzt und begehrt!
   
Es geht uns allen also recht gut, Octavias Mitbewohner Kunigunge und Sorley kommen auch gut mit ihr zurecht, wobei die kleine, inzwischen fast 8jährige Kunigunde eindeutig die Chefin des Hunderudels geblieben ist. Die Fronten sind also klar festgelegt und Octavia akzeptiert das auch.
 
Ich hoffe, dass Ihnen die Bilder einen kleinen Einblick in das jetzige Leben der Hunde geben können.
 
Weiterhin alles Gute aollen Beteiligten für Ihre wertvolle Arbeit im Dienste der Tiere!
 
bis zum nächsten Mal liebe Grüße an alle
 
Anita Wurzer  
Liebe Frau Schwarze, liebes Podenco-Hilfe-Team!                                                                                31.12.2010

Vielen Dank für Ihre Weihnachts- und Neujahrswünsche!

Ich wollte mich ja eigentlich schon viel früher bei Euch melden, aber irgendwie verging die Zeit vor Weihnachten so schnell und wir hatten so viele Dinge zu erledigen. Durch die Renovierung unseres Esszimmers hatten wir zudem noch eine kleine Baustelle in unserem Haus…
 
Nun hab ich mir aber fest vorgenommen, noch im heurigen Jahr ein paar Zeilen über Torke zu berichten:

Torke ist in der Zwischenzeit gar nicht mehr von uns wegzudenken. Gerade hab ich schnell schauen müssen, ob er nicht doch was von der Anrichte klaut – und hab dabei versehentlich schon das Mail an Sie abgesendet, jedoch ohne Bericht von Torke…
Ja, so ist es mit Torke – er ist irgendwie wie ein kleines Kind, dass man nie wirklich ganz aus den Augen lassen kann. Das ist natürlich manchmal auch recht anstrengend. Aber meist ist es mit ihm sehr lustig! Er ist, so wie es in allen Rassenbeschreibungen über Pointer nachzulesen ist, ein echter Schelm! Ganz selten kann er es einem auch ein bisschen schwer machen, sich für das Lachen anstatt für das Ärgern zu entscheiden, aber keine Angst – bisher hat immer das Lachen gesiegt!

Gestern habe ich mit Torke eine Hundeschule besucht – im Einzelgespräch mit einem befreundeten Hundetrainer habe ich mir ein paar Tipps geben lassen. Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht…
Probleme gibt es mit Torke eigentlich nicht – er ist sehr anhänglich, orientiert sich sehr an mir. Beim Freilaufen rennt er zwar sehr große Bögen, aber er schaut immer wo ich bin und kommt so gut wie immer wenn ich ihn rufe.
Jedoch – wenn ich versuche, Torke irgendwie zu „beschäftigen“ (außer lustige Spaziergänge), sprich ein bisschen Kopfarbeit, lässt er mich einfach stehen. Er legt sich dann auf das Sofa oder „flüchtet“ ins Bett. Er schaut mich dann nicht mehr an und wartet so lange bis er ganz sicher ist, dass ich hundertprozentig nichts von ihm fordern könnte.

Damit wir uns nicht falsch verstehen – ich will eigentlich nichts besonderes von ihm. Wir scheitern aber schon bei einem „Sitz“. Er macht es einfach nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich Torke nicht dazu zwinge. Ich mach das nur mit Schinken und Frankfurter – aber er rennt schon davon, wenn ich nur ein Stück davon in der Hand habe.
Und natürlich „quäle“ ich Torke nicht lange mit meinen Bitten. Länger als zwei Minuten haben wir noch nie am Stück irgendwas verlangt. Auch Spanisch hab ich schon gelernt – aber Torke will von alledem nichts wissen.

Dann versuchte ich es mit Clickertraining. Alle meine Hunde LIEBEN das und stellen sich wirklich alle an um mit mir clickern zu dürfen. Nicht so Torke. Zwar schien er bei der Konditionierung auf den Clicker erst ganz begeistert. Plötzlich jedoch brach er ab und verkroch sich auf dem Sofa. Ich habe ihn jetzt wochenlang zuschauen lassen wenn ich mit den anderen Hunden geclickert habe – auch durch die Begeisterung der anderen Hunde lässt er sich nicht anstecken. Er hat jedoch keine Angst vor dem Clicker (wie ich erst befürchtete). Er verweigert einfach jegliche Form der „Arbeit“.

Er apportiert Bälle leidenschaftlich gerne und ich habe den Eindruck, dass er das auch einmal richtig gelernt hat. Zufällig habe ich kürzlich einen Trainingsdummy in meiner Hundezeugkiste gefunden. Und natürlich den Ball gegen das Dummy getauscht. Torke hat zwar einmal das Dummy sehr schön apportiert, aber dann lässt er mich stehen. Er denkt wohl, das schöne Spiel könnte hier wohl in Arbeit ausarten. Jetzt habe ich aber dank des Hundetrainers meine Taktik geändert. Eigentlich nur meine Einstellung – seit dem gestrigen Nachmittag erwarte ich mir von ihm keinerlei Gehorsam irgendein Kommando betreffend. Und siehe da – heute morgen hat Torke sich doch tatsächlich für sein Futter hingesetzt!!! Und das nach Monaten!! Diesbezüglich schlägt er alle meine Terrier, dass muss ich ihm lassen.

Ansonsten ist Torke ein wirklich fröhlicher Hund geworden. Ich bin oft voller blauer Flecken, weil er mir seine Zuneigung mit „zärtlichen“ Bissen zeigt. Das macht er so schnell dass man sich gar nicht wehren kann. Er ist total verschmust, rennt mir auf Schritt und Tritt nach. Was im normalen Alltag manchmal zugegebenermaßen etwas lästig ist, ist bei Spaziergängen natürlich ein Riesenvorteil! Auch wenn ich draußen im Stall bin, rennt er nicht weg. Er kann über alle meine Zäune springen (er ist der erste Hund der dass schafft!!!), aber das macht er nur, wenn ich ihn kurz alleine im Hof lasse. Er will einfach immer mit dabei sein.

Kann er grundsätzlich auch, aber meine Ziegen beispielsweise sind etwas ungehalten wenn er neben dem Melken im Ziegenfutter herumschnüffelt. Da muss er eben vor der Stalltüre warten – was er auch sehr brav macht. Meine Katzen beißt er nicht, manchmal lässt er sich zu einem kurzen Sprint hinter ihnen hinreißen. Kommt aber gleich wieder wenn ich ihn energisch rufe. Damit hatte ich gar nicht gerechnet und diese Situation ist für mich als Terrier-Besitzerin ein echtes Geschenk! Damit hat Torke natürlich auch ein sehr großes Privileg gegenüber den anderen Hunden – er darf wirklich überall mit mir hin!
Ja und wenn bis spätestens 15 Uhr noch kein Spaziergang auf dem Programm stand, wird Torke schlicht und einfach UNMÖGLICH! Da geht man dann wirklich gerne, auch wenn es stürmt und schneit. Er kann inzwischen auch Alleinebleiben – kommt ja ganz selten vor. Aber einmal waren wir vor ein paar Wochen mal mit Freunden Pizza essen. Da haben wir es erstmals riskiert – Torke war mit den anderen Hunden alleine zu hause – ganze vier Stunden – und das ganz ohne etwas kaputt zu machen oder zu Bellen.

Mit den anderen Hunden gibt es überhaupt keine Probleme. Er ist wirklich mit allen verträglich. Die Dogo-Hündin vor der er großen Respekt hatte, ist leider Mitte November an einer Magendrehung verstorben. Nun ist Torke unser einziger „richtiger“ Hund (weil groß!). Und Torke genießt diesen Status sichtlich!

Nun muss ich jedoch meinen Bericht beenden, obwohl ich noch so viel über Torke berichten könnte. In knapp drei Stunden bereits beginnt das Neue Jahr und unsere Nachbarn knallen schon kräftig mit ihren Raketen…Torke ist noch unentschieden ob er sich fürchten soll. Da ich aber zwei Hunde haben, die sich sehr fürchten, muss ich nun schauen, dass ich mit Torke in ein anderes Zimmer gehe – er soll sich die Angst nicht „abschauen“.

Ich, bzw. wir alle wünschen Ihnen ein glückliches Neues Jahr. Wir hoffen, dass sich für die Hunde auf Lanzarote alles zum Guten wendet. Für Sie alle wünschen wir uns Gesundheit und weiterhin viel Kraft und Energie um Ihre bewundernswerte Arbeit weiter fortführen zu können!

Sabine Lenk

Liebe Frau Schneider,                                                                                                                         12.10.2010

hier ein kurzer Bericht:

Torke hat sich gut eingelebt. Seit ein paar Tagen ist er richtig fröhlich! Seine Lebenslust kann man vor allem bei den Spaziergängen sehen. Leider noch an der Leine (10m), aber so folgsam wie er jetzt schon ist, sehe ich da kein Problem ihn dann in einigen Wochen auch ganz frei laufen zu lassen. Er kommt immer wenn ich ihn rufe!

Seine Trennungsangst bekomm ich hin - morgens lass ich ihn inzwischen immer so für 10 bis 15 Minuten wegen der Stallarbeit alleine im Haus. Er jault zwar, aber er macht nichts kaputt. Er hat schon gelernt, dass ich wieder komme.
Das schönste Geschenk für mich ist, dass Torke meine Katzen nicht jagt. Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Umso größer ist die Freude darüber. So kann er mich morgens auch ins Katzenhaus begleiten. Auch die Ziegen, Schafe, Schweine und Pferde hat er schon kennengelernt. Er hat großen Respekt vor ihnen. Wenn ich ihn mit raus zu den Tieren nehme, hab ich
ihn immer an der Leine. Wir haben zwar alles eingezäunt, aber ich habe doch ein bisschen Angst, dass er bei einem ungewohnten Geräusch, etc. Panik bekommt und dann davon läuft. Dass er hoch springen kann, hat er schon bewiesen. Das 1,80 m Tor ist kein Hindernis, wenn ich dahinter stehe ;-)

Gestern waren wir beim Tierarzt zur Kontrolle - Torke musste 12 Tage das Antibiotikum nehmen und leider ist es noch nicht ganz in Ordnung. Mein Tierarzt meinte jedoch, dass wir jetzt abwarten. Soweit geht es ihm gut, er frisst gerne und die 400 g die er die ersten beiden Tage abgenommen hat, hat er inzwischen wieder zugenommen. Er hustet auch nur noch ganz selten, aber
der Hals ist halt noch immer recht rot. In der Tierarztpraxis haben wir von verschiedenen Leuten auch großes Lob
bekommen - Torke hat sich im Wartezimmer vorbildlich benommen und im Gegensatz zu den anderen Hunden dort ist er sehr ruhig und artig gewesen.

Während ich diese Zeilen schreibe, steigt Torke gerade auf den Esszimmer-Tisch... deshalb schließe ich jetzt meinen Bericht, widme mich weiter der Hundeerziehung und sende liebe Grüße
Sabine Lenk
Liebe Frau Schneider!                                                                                                03.10.2010

Vielen herzlichen Dank für Ihre Mühe.

Hier ein kurzer Bericht über Torkes ersten Tage:

Schön langsam lebt er sich ein, er kennt nun schon unseren Tagesablauf.

Abends rennt er schon in unser Schlafzimmer. Dorthin führt eine sehr enge, recht steile Treppe. Er hat keine Probleme dort raufzusteigen, ganz im Gegenteil. Am ersten Tag ist er da schon von ganz selber rauf. Runter tragen wir ihn immer, ich habe doch Angst, dass er einmal hinunter rumpelt. Es ist unglaublich, was dieser Hund uns für ein Vertrauen entgegenbringt! Da unsere Tochter aber vor kurzem ausgezogen ist, werden wir demnächst, nach einigen Renovierungsarbeiten, in das ehemalige Kinderzimmer ziehen. Dann kann Torke unser Schlafzimmer selbstständig verlassen ;-)

Er ist immer sehr freundlich zu allen. Vor unserer Dogo-Hündin Evita hat er einen Mords-Respekt. Sie tut ihm nichts, schaut ihn manchmal nur streng an wenn sie glaubt, dass er etwas Verbotenes tut.  Spielen mag sie mit ihm nicht, aber das wird schon werden. Sämtliche andere Hunde in unserem Haus haben Torke von Anfang an sehr gut akzeptiert und er mag auch alle. Lediglich würde er sich einen wirklichen Spielkameraden wünschen. Meine Hunde sind halt schon richtig „erwachsen“. Ich kenne da aber einige spielwütige Hunde, die wird Torke dann in nächster Zeit kennen lernen.

Wir machen täglich kurze Spaziergänge (er bekommt ja noch Antibiotika) und er läuft da wunderbar an der 10m Schleppleine. Er hat auch schon verstanden, dass er mit Ziehen (eigentlich macht er das nur an der 2mLeine) nicht weiterkommt. Er hört schon gut auf seinen Namen, wenn ich ihn rufe, kommt er gerne und schnell. Außer die Ablenkung ist einfach zu groß, aber das ist ja verständlich und deshalb vermeide ich es auch, ihn in solchen Situationen zu rufen.

Erziehungsmäßig ist er im Prinzip ja auf dem Stand eines achtwöchigen Welpen. Man muss ihm alles erklären. Dass er nicht auf den Tisch springen darf, dass er keine Menschen anspringen soll, dass er auch keine Unterlagen aus dem Regal holen soll, und dass er beim Menschen-Frühstück nicht vom Sofa aus mitessen darf.

Er ist sehr beharrlich in seinem Tun, aber ich bin (dank jahrelangem Terrier-Management!) noch beharrlicher! Dann akzeptiert er doch und ich kann sehen, dass er in den paar Tagen bei uns schon enorm viel gelernt hat.

Das einzige was ihm momentan wirklich Schwierigkeiten bereitet, ist das Alleine bleiben. Wobei man dazu sagen muss, dass alleine bei uns immer bedeutet, mit mindestens einem anderen Hund kurz im Zimmer zu sein. Am zweiten Tag war er für genau acht Minuten alleine (mit Alrun) in unserem Esszimmer. Da war er sehr brav. Aber je mehr er sich an mich bindet (ich bin ja seine Hauptbezugsperson), desto weniger will er mich aus den Augen verlieren. Da ich selber einmal einen sehr schwierigen Terrier-Rüden mit Trennungsangst hatte und auch früher oft Hunde mit Trennungsangst beaufsichtigt habe, weiß ich glücklicherweise was zu tun ist. So beachte ich seine Jaulerei und Kratzerei an der Türe nicht, warte bis er ganz leise ist, gehe dann zurück ins Zimmer, beachte ihn aber vorerst nicht und auch nicht die Dinge, die er vom Tisch geholt hat. Wenn ich das Zimmer verlasse, gibt es ebenso keine Statements meinerseits. Warum auch, ich komme ja gleich wieder. Je mehr ich das mache, desto ruhiger wird er dann. So verbringe ich die Tage nun meist mit raus- und reinkommen ;-)

Vorgestern war es so, dass er auch neben meinem Mann und meiner Schwester, vor lauter Stress ins Haus gepinkelt hat wenn ich für ein paar Minuten nicht da war. Deshalb war es auch ganz gut, dass ich gestern für einige Stunden am Nachmittag nicht da war. Eine schon vor langer Zeit geplante Kutschenfahrt mit  Freunden stand auf dem Programm. Mein Mann blieb natürlich bei Torke, und dieser musste sich mit der Situation einfach abfinden. Als ich zurückkam hat er sich sichtlich gefreut. Seither ist er etwas ruhiger wenn ich hinausgehe. Wie dem auch sei - momentan ist es eine Gratwanderung, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dieses „Problem“ hinkriegen.

Es ist ja so, dass man als Hundeliebhaber grundsätzlich alle Hunde mag. Aber Sie wissen bestimmt, dass es auch ganz besondere Hunde gibt, die einfach perfekt zu einem passen, Hunde an denen das Herz ganz besonders hängt. Und Torke ist so ein Hund für mich bzw. uns!

Nun ruft mich die Pflicht in Form meiner Ziege die gemolken werden will. Ich melde mich bald wieder und sende Ihnen dann auch ein paar Fotos von Torke!

Ganz liebe Grüße an alle,

Sabine und Torke

Liebe Frau Schneider,                                                                                                                         28.09.2010
 
die Hunde sind gut angekommen! Torke fühlt sich scheinbar ganz wohl - den Stress den er hat, sieht man lediglich an seinen
Haaren, die er momentan ganz schön fallen lässt. Aber das ist ja kein Wunder, nach diesen Strapazen!
 
Wie Sie auf dem angehängten Bild sehen können, haben Torke und mein Mann schon gemeinsam gefrühstückt!
Mein Mann schläft inzwischen auf dem Sofa (er hat es nicht mehr bis ins Bett geschafft) und Torke sieht sich alles ganz genau
an und zwischen drin geht er zu seinem Futternapf um ein paar Bissen zu sich zu nehmen.
Die anderen Hunde haben ihn durch das Türl von Küche zu Esszimmer schon gesehen und ich glaube, sie freuen sich schon auf den
neuen Spielkameraden. Es hat nicht einmal ein Hund auch nur einen Beller von sich gegeben ;-)
 
Ich hatte ein bisschen ein schlechtes Gefühl nur meinen Vater und meinen Mann nach Wien zu schicken. Viele Tierschutzhunde
haben vor Männern ja Angst. Jedoch hat sich herausgestellt, dass Torke mit Männern überhaupt kein Problem hat. Im Gegenteil,
er hat sich gleich an meinem Mann orientiert. Das ist schön, dass er so schnell eine Bindung aufbaut.
 
Meine Mutter hat sich bei Ihnen ja telefonisch schon gemeldet und berichtet!
 
Bis bald,
liebe Grüße und nochmals HERZLICHEN DANK an ALLE!
Sabine Lenk