INITIATIVE FÜR DIE
GEQUÄLTEN HUNDE VON LANZAROTE
In Zusammenarbeit mit Podenco-Hilfe Lanzarote eV (www.podenco-hilfe-lanzarote.de)
             

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TÖTUNGSSTATIONEN (PERRERAS)
 Sommer, Sonne, Sonnenschein-so kennen Sie die Insel Lanzarote
 ...kennen Sie auch die Schattenseite ???
Hunde, die in Tötungsstationen sitzen und verzweifelt darauf hoffen,
diese noch einmal lebend verlassen zu dürfen.

           
Viele Gespräche mit den Mitarbeitern der Tötungsstationen führten zur Einsicht und
Erlaubnis der Bilder vieler Todeskandidaten.

Eine kleine Chance und Hoffnung unserer Notfälle auf ein neues, liebes Zuhause.

Was wird aus der “Wegwerfware” Tier !
Lesen Sie hier einen an die PETA gerichteten Brief eines aktiven
Mitarbeiters einer Tötungsstation (perrera) !
     
     
     
    
    
        
Auf Lanzarote gibt es derzeit 4 perreras (Tötungsstationen). Im August 2018 wurde die 5. Tötungsstation, jene in San Bartolomé,
 in  in ein Tierheim umgwandelt. Die perreras sind unterschiedlich groß und werden von der Regierung betrieben.
Die Inselregierung ist sehr bemüht den Touristen ein sauberes Bild vorzuweisen. Streunende und verwahrloste Hunde, die den
Urlauber beim Essen anbetteln oder sonstiges Tierelend würden dieses Bild zerstören.    

Leider bringen auch viele Hundebesitzer selbst einfach ihre Tiere in die Tötungsstationen, wenn sie keine Lust mehr haben sich um sie zu kümmern oder sie den "Zweck" (Jagd, Alarmanlage, Kinderspielzeug) nicht mehr erfüllen.
Auch ungewollte Welpen (viele Hunde auf der Insel werden im Freien gehalten und sind nicht kastriert) werden einfach dort abgegeben, wenn man sie nicht verkaufen kann und sie selber nicht behalten möchte.
                                                                                                           

Die Hundefänger sind unermüdlich und alle Hunde die ohne menschlicher Begleitung auf der Insel aufgefunden werden, werden in die Perreras gebracht, in der nach Ablauf von 21 Tagen die Todesspritze wartet. Ist der Hund allerdings gechipt darf das Tier nicht getötet werden bis der Besitzer ermittelt ist. Dieser wird informiert, dass sein Hund aufgefunden wurde und er wird aufgefordert seinen Hund gegen Zahlung einer Gebühr innerhalb einer Frist freizukaufen.

Natürlich sind viele Hundehalter, die ihren Hund irgendwo entsorgt haben,  nicht daran interessiert ihn aus der Perrera wieder
abzuholen oder gar dafür zu bezahlen. So wird das arme Tier dann zur Tötung freigegeben, sofern sich kein anderer Interessent meldet und die Gebühr für diesen Hund bezahlt.                                                                        

 
In den Tötungsstationen sitzen nicht nur alte, kranke, verletzte und verwahrloste Hunde oder Mischlinge. Neben den vielen nicht mehr
benötigten und entsorgten Jagdhunden Podencos und Pointer warten hier fast alle Hunderassen vom Schäferhund,
Neufundländer, Husky, Boxer oder Pudel, sowie Welpen aller Rassen in den Zellen des Todes.
GUTE NEUIGKEITEN VOM AUGUST 2018 !!!!!

Seit vielen Jahren versucht unsere Tierschützerin auf Lanzarote die Bedingungen in einer der 5 Tötungstationen, nämlich der in San Bartalomé, zu verbessern.

In Zusammenarbeit mit den Angestellten haben wir Verbesserungen erreicht und durch die Erlaubnis, Fotos zu machen, haben wir es geschafft für viele Hunde ein Zuhause zu finden oder in unserer Rettungsstation auf der Insel aufzunehmen. Wir haben Futter und Leckerlis gebracht, den Tötungszeitpunkt aufschieben können, haben Holzpaletten in die Zellen gestellt damit die die Fellnasen nicht auf dem kalten dreckigen Betonbogen liegen müssen,
haben Verletzte oder Kranke tierärztlich versorgen lassen .......


und immer wieder unzählige nervenaufreibende Gespräche mit dem Bürgermeister geführt, damit wenigstens diese Tötungsstation endlich ein Tierheim wird.....

und JAAAA, WIR HABEN ES GESCHAFFT

am 07. Mai 2018 wurde damit begonnen, durch bauliche Arbeiten die Tötungstation in ein Tierheim zu verwandeln.

Ein großer Erfolg-:) die Hunde haben nun Gassi-Gänger die regelmäßig mit ihnen spazieren gehen.
Sie haben Abwechslung und Beschäftigung, so, wie wir uns das gewünscht haben. Im besten Fall kann sich der Gassi-Gänger nicht mehr trennen und nimmt die Fellnase für immer auf.
 

Ganz herzlich möchten wir uns bei allen Spendern, Paten und Adoptanten bedanken die gerade auch diese Hunde in all den Jahren nicht im Stich gelassen haben und vielen dieser armen Notnasen durch ihre Unterstützung die Chance auf ein neues Leben ermöglicht haben.

Sehr gerne leisten wir aber weiterhin Vermittlungshilfe bei den Hunden aus dem Tierheim San Bartalomé,
denn ein eigenes Zuhause haben ALLE verdient ! 
Kämpfen wir weiter, damit es bald auch die restlichen
4 Tötungsstationen nicht mehr gibt !
Unser aller Hilfe ist gefragt !