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http://www.krone.at/Oesterreich/Giftkoeder_ausgelegt_Sieben_Hunde_in_Salzburg_tot-Hundezone_gesperrt-Story-423892

Tierfreunde sind bei dieser Nachricht fassungslos:
Sieben Hunde sollen aufgrund von Giftködern qualvoll verendet sein. Zwei Hunde konnten knapp gerettet werden. Der Verdacht liegt nahe, dass die Tiere die Substanz auf der Hundewiese bei der Seeburg in Seekirchen am Wallersee im Salzburger Flachgau aufgenommen haben. Die "Krone" traf Betroffene.Antenne Salzburg

+++ Achtung Hundebesitzer +++

Tragische Nachricht aus Seekirchen (Flachgau): Auf der Hundewiese Seekirchen wurden heute Nacht Giftköder ausgelegt. Heute Vormittag sollen daran bereits 5 Hunde qualvoll gestorben sein.

11.000 Euro Belohnung für Hinweis auf Täter
Förderer und Gründer der Freilauffläche ist neben Team- Stronach- Klubobmann Helmut Naderer auch Michael Aufhauser. Er sagt: "Gut Aiderbichl setzt 10.000 Euro für die Überführung des Täters aus." Dazu kommen noch einmal 1.000 Euro von Naderer. Von der Polizei sind viele Tierliebhaber enttäuscht. Dort habe man auf Nachfragen keine Auskunft bekommen, die Betroffenen hätten einander gegenseitig informiert, sagen sie.

Veterinär entdeckt blaue Substanz im Magen
Ein Tierarzt untersuchte den Kadaver von Freddy und fand im Magen eine bläuliche Substanz - vermutlich Blau- beziehungsweise Schneckenkorn. Filou konnte dank Infusionen gerettet werden, war aber auch am Sonntag noch sehr schwach.

Hundezone auf unbestimmte Zeit gesperrt
Gisela Ramsauer verwaltet die Hundewiese seit neun Jahren und kontrolliert das vier Hektar große Gelände regelmäßig. Sie kann es nicht fassen, leidet mit den anderen Hundebesitzern mit. "Die Fläche bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt. So lange, bis sie ganz sicher sauber ist", verspricht sie. "Ich habe selbst zwei Hunde, es hätte auch uns treffen können", meint sie.
"Trauer, Unverständnis und nicht zuletzt Wut über solche Grausamkeiten bestimmen zurzeit unsere Gedanken", fasst Familie Zarfl für die "Krone" ihre Gedanken in einem Brief zusammen, denn über den Verlust sprechen kann sie noch nicht. Zu tief sitzt der Schmerz. Ihr Hund "Peanut" war einer der ersten Vierbeiner, die nach qualvollen Stunden eingeschlafen sind.

Auch "Freddy", der Rüde von Maria Schwab, litt in der Nacht auf Samstag Qualen. "Er hat sich erbrochen. Da ich weiß, dass er seit einem Jahr Leberkrebs hat, dachte ich mir zuerst, es hat vielleicht damit zu tun", sagt die Köstendorferin, die Freitagmittag mit Freddy und "Filou" ebenfalls noch auf der Wiese war. Samstagfrüh war Freddy dann tot. Als es auch noch Filou schlecht ging und ein Warnanruf einer anderen Wiesenbesucherin kam, fürchtete sie schon das Schlimmste.