Talua in der Todeszelle auf Lanzarote ist nun im Glück ! |
|
März 2012
Talua hat mit einem seiner Leidensgenossen aus Lanzarote (KITTO) einen wunderbaren Tag verbracht ! ![]() |
Die
Familienzusammenführung ist abgeschlossen und es ist einfach nur
wunderbar zu sehen wie Talua im bestehenden Rudel aufgenommen wurde und
sich eingefügt hat..... ![]() ![]() |
Juchee, ohne Maulkorb ist das Spielen noch viel lustiger ! ![]() |
| Liebe Lucia,
15.01.2012 wir haben super Fortschritte gemacht, Talua und mein Jungspunt Choji (bald 16 Monate alt) sind seit heute dicke Freunde:-))) Ich habe heute Talua und Choji das erste Mal gemeinsam frei laufen und spielen lassen. Die zwei mochten sich auf Anhieb, haben sofort Freundschaft geschlossen und gespielt bis sie nicht mehr konnten! ![]() ![]() Mit der Zusammenführung mit meinem ältern Rüden Anjo warte ich noch ein wenig, er durfte heute nur zusehen - ich schätze aber, dass es nicht mehr lange dauern wird bis ich beide getrost aufeinandertreffen lassen kann... eines nach dem anderen:-) Ich habe soviele Fotos von Talua`s und Choji`s ersten Begegnung gemacht, ich weiß gar nicht welche ich dir schicken soll - ich schicke dir einfach mehrere damit du dir selber einen bestmöglichsten Eindruck von dem ersten Treffen machen kannst. Überzeuge dich selbst:-))) Talua habe ich sicherheitshalber noch den Maulkorb anlassen, nicht wegen der Hundebegegnung sondern wegen der Menschen die hier auch spazieren gehen, ich wollte auf Nummer sicher gehen, nicht, dass Talua meint er müsse seinen neuen Freund und mich beschützen:-) Die Rangordnung zwischen den beiden wurde beim Spiel auch schon offensichtlich, Talua steht in der Rudelordnung über Choji:-) Mein weißer Schäferhund hat keine Probleme damit und freut sich über seinen neuen Spielpartner:-) Ich finde, bei dem Foto wo Talua alleine abgebildet ist, sieht man, wie glücklich der große Bär ist...ich freue mich so für ihn!!! An Margarethe habe ich die Fotos sowie Email schon gesandt - gerne kannst du ein paar dieser Eindrücke ins Web stellen lassen:-) Ganz herzliche Grüße Renate mit Anjo, Choji und Talua |
das sind die Zeilen mit den Fotos die ich gestern dir und Margarethe verschickt habe, ich leite sie heute unverändert weiter:-) Was ist in der Zwischenzeit passiert...
![]() ![]() Talua durfte sich mit unserer Hundefreundin Nanouk durch das Pergolagitter
beschnüffeln. Ganz wohl war Nanouk nicht dabei und Taluas Verhalten war für mich
auch nicht ganz eindeutig - sicherheitshalber sind wir dann im ca. 50 Meter
Abstand "miteinander" spazieren gegangen:-))) so kann Talua sich an neue Hunde
gewöhnen und darf lernen trotzdem bei!!! Frauli an der Leine zu gehen und
nicht umgekehrt:-)))
Nach anfänglichem Sträuben und ich will da jetzt unbedingt hin (das Bärli
hat großen Power - sein 46 Kg Frauli Gott sei Dank nicht weniger) hat sich Talua
seinem "Schicksal" gefügt und ist brav neben mir hergetrabt:-)
Er hat ein großes Machogehabe, noch mehr wie Anjo, sein Scharren nach
seinen Geschäften übertrifft alles was ich bis jetzt gesehen habe.
Gestern sind wir noch über die Wiesen am Radweg entlang Richtung Kapelle
gelaufen - Talua schaute ganz stolz über den Attersee - so als wollte er sagen
"mein Reich" und dann lief er los, das Gefühl das ich bei ihm wahrnahm war:
endlich Freiheit, endlich laufen, laufen, laufen - stolz wie ein König und
voller Glück:-)))
So sind wir dann beide gelaufen bis Frauli außer Puste war -
überraschenderweise ließ sich Talua von mir schnell wieder einbremsen und wir
konnten ohne Probleme die Richtung wechseln und unseren Heimweg
antreten:-)
Heute waren wir auch schon eine kleine Runde spazieren und er hört schon
immer öfters auf "komm".
Ja, liebe Lucia das war es erst mal, weitere Fotos und Berichte folgen,
hoffe wir finden bald einen Fotografen - die Woche über bin ich ja mit meinen
drei Riesenbärlis alleine im Haus.
Ganz liebe Grüße
Renate mit Anjo, Choji und Talua
|
|
Liebe Lucia,
liebe Margarethe,
29.11.2011 gestern habe ich Talua am Flughafen abgeholt und bin mit ihm in sein neues Zuhause gefahren. Ca. eine 3//4 Stunde nach Ankunft im neuem zuhause sind diese Fotos entstanden – ich finde sie sprechen für sich. Talua zeigt volles Vertrauen, kuschelt sich an, sein für ihn ja unbekanntes Frauli, und lässt sich streicheln, kraulen, die Zähne anschauen (da müssen wir wohl einiges machen), die Augen auswaschen, er möchte sein Bauchi gekrault haben und genießt alle Aufmerksamkeiten in vollen Zügen. Talua ist ein Traumtier, er ist sofort als ich das Gitter geöffnet, habe aus der Box raus und frei von Ängsten und Unsicherheiten auf alles Neue zugegangen – er zeigt ein sehr offenes Wesen. Nach dem Fressen hat er mich sofort zum Spielen aufgefordert, er springt dann wie ein Steinbock seine Augen leuchten, er war ganz außer sich vor Freude und ich musste ihn einbremsen, bevor sein ganzer aufgestauter Power mit ihm durchgeht. Wir werden sobald es geht, viel unterwegs sein um seine angestaute Energie abzubauen. Anjo und Choji, meine zwei anderen Rüden, wissen natürlich, dass Talua da ist, sie durften allerdings am ersten Abend nur Tür an Tür Kontakt aufnehmen und es gab erfreulicherweise ein Schwanzwedeln und ein „Frauli lass uns doch rein zum Neuankömmling. Am ersten Morgen wurde ich überschwänglich von Talua begrüßt, die drei Rüden durften sich durch eine Glastür das erste Mal sehen. Auch da gab es kein Knurren, zwar ein kurzes unsicheres Bellen von meinem Jungspunt Choji, was dann aber gleich in freundlichem „lass mich zu ihm“ umschlug. Trotz sehr gutem Verlauf, werde ich das Zusammenführen des Rudels sehr langsam angehen und ihnen viel Zeit geben, sich ohne direkte Begegnung aneinander zu gewöhnen – bei drei Rüden dieser Größe möchte ich so wenig wie möglich riskieren. Am ersten Morgen nach Ankunft durfte Talua mit Gurt und Halsband gesichert, seinen eingegrenzten Freilauf verlassen. Leider gibt es keine Fotos davon weil ich alleine im Haus war, zu schade. Der weiße Bär war soooo stolz und glücklich, wäre natürlich sofort losgedüst um alles zu erkunden, hat sich aber für das erste Mal sehr gut von mir lenken lassen. So sind wir dann mit Wurststückchen ausgestattet los und haben kurz (10 Minuten) die Nachbarschaft erkundet. Es gab null Probleme, Talua ist ohne Protest wieder ins Haus und hat sich dann ausgiebig von mir streicheln lassen. Den zweiten Gassigang zu Mittag habe ich dann schon auf eine halbe
Stunde ausgedehnt. Es ging durch Wiesen und Wälder, der weiße Bär war soooo
glücklich und Frauli sooo stolz weil alles wunderbar geklappt hat:-) Leider
gibt es davon auch keine Fotos da wir alleine unterwegs waren:-(
Anschließend habe ich angefangen sein Fell in
Ordnung zu bringen und ihm immer wieder zu verstehen gegeben, dass Bürsten
nicht zum spielen da sind:-) das wird noch länger dauern bis aus Talua
wieder ein sauberer gepflegter Hund wird. Ich möchte mich noch einmal
ganz herzlich für diesen tollen Hund bedanken – er ist ein Traum! Es ist als
ob er immer bei mir gewesen wäre, wir waren von Anfang an mit unseren Herzen
verbunden, seiner- und meinerseits! Mein Gefühl das ich hatte, als ich seine
Fotos das erste Mal im Internet sah, hat sich bestätigt – er ist mein
zweiter Seelenhund – ich bin so froh, dass wir uns wieder gefunden
haben. Ein herzliches Dankeschön an
alle die dazu beigetragen haben |