Liebe Pflegemama,                                                                                                      27.12.2010

vielen Dank , dass du mir das Leben gerettet hast und mich nach Deutschland geschickt hast. Hier ist es zwar manchmal ganz schön kalt, aber das Futter schmeckt, ich habe ein gemütliches Zuhause und zum spazieren gehen brauche ich nur über die Straße. Normalerweise darf ich jetzt schon im Feld ohne Leine laufen, aber im Moment bin ich heiß und habe gleich mehrere Lover. Da ist Mama lieber etwas vorsichtig. Im Feld trifft man sehr liebe Hunde und Hundebesitzer. Viele haben ein Leckerchen in der Tasche . Das weiß ich nun schon. Am Anfang hatte ich vor Mensch und Hund eine Heidenangst, aber mittlerweile laufe ich stolz vorneweg. Die meisten Hunde und Herrchen kenne ich nun schon. Aber eines Tages stand bei uns auf dem Feld ein weißer Mann mit Karottennase. Den fand ich dann wiederum sehr gruselig. Frauchen ist dann mit mir hingegangen und wir haben gemeinsam meine Tatze auf seinen Kopf gelegt, nun ist auch diese Angst vorbei. Auf dem Bild siehst du mich mit meiner Freundin Bonnie, dem Hund des Vaters von meinem Frauchen, in meinem Garten. Was glaubst du wohl, wer bei uns das Alphatier ist? Natürlich ich!
   
 
Jeden morgen gehe ich meine fünf Liegeplätze ab, um Bonnie zu demonstrieren, dass sie sich gefälligst eine andere Lagerstatt suchen soll. Auf dem zweiten Bild siehst du mich mit meinem Knochen. Frauchen hatte mir einen kleinen und Bonnie einen großen gekauft, aber da hatte sie die Rechnung ohne mich gemacht. Ich habe Bonnies Knochen erobert und hatte dann zwei Knochen in meinem Besitz. Frauchen hat dann Bonnie einen neuen Knochen gekauft und nun war Bonnie den ganzen Tag damit beschäftigt, ihren Knochen aufzufressen, damit ich diesen nicht wieder ergatter. Na ja,solange Bonnie sich an die Rangordnung hält, sind wir gute Freunde. Ich habe mit ihr sogar das Spielen wieder erlernt. Nun springe ich die meisten Hunde fröhlich an und fordere sie zum Spiel heraus. Auf die Coach darf ich auch manchmal, aber niemals ins Bett meines Frauchens. Ich schlafe nachts in einer Box, neben ihr. Tja, da lässt sich wohl nichts machen!


Die meisten finden mich richtig süß. Ich komme auch gut mit den vielen Kindern in der Umgebung zurecht, da mein Frauchen mich in der ersten Woche immer mit in ihre Schule genommen hat. Nun bleibe ich morgens zu Hause umd mittags drehen mein Frauchen und ich eine große Runde. Ich bin aber nicht alleine. In meinem Haus wohnen auch noch zwei Graupapageien. Zuerst habe ich versucht, die beiden zu jagen, aber das hat Mama mir verboten. Mittlerweile weiß ich, dass sie zur Familie gehören und gelegentlich etwas Leckeres für mich fallen lassen. Beide dürfen vor meiner Nase auf dem Fußboden entlang spazieren und ich tue ihnen nichts. Ich weiß schließlich was sich gehört (und gelegentlich bekomme ich von Frauchen dafür auch ein Leckerchen).

So liebe Pflegemama, ich hoffe, du hast nun ein Bild von meinem Leben hier.
Es sendet dir sehr liebe, nasse Küsse

deine süße Maus
Maggie